Diesen Bodengrund solltest du in der Triopszucht verwenden!

Deine Tiere sind nun groß genug, um in ein Aquarium umzuziehen? Hierbei ist es von sehr großer Bedeutung den richtigen Bodengrund auszuwählen und den Tieren so ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn du möchtest, dass die nächste Zucht auch erfolgreich wird und du deinen Triops ein glückliches Leben bereichern möchtest, solltest du diesen Beitrag auf jeden Fall lesen.

Triops sind leidenschaftliche Buddler und lieben es sich die ganze Zeit im Sand einzugraben, ihre Eier dort abzulegen und nach Futter zu Graben.

Viele wissen jedoch nicht, welche Bedeutung der Bodengrund haben kann, weshalb ich dir jetzt erstmal erläutern möchte auf was wir denn achten sollten.

  • Triops sind leidenschaftliche Buddler.
  • Triops haben bis zu 70 kleine Blattbeinchen, die auf keinen Fall verletzt werden dürfen.
  • Triops legen ihre Eier im Bodengrund ab, weshalb sie dort gut haften sollten.
  • Die Tiere sollen selbstverständlich im Becken gut gesehen werden.
  • Eventuell hast du ein größeres Aquarium mit vielen Pflanzen, welche auch Ansprüche haben.

Jetzt weißt du auf jeden Fall, was zu beachten ist und wie das ganze in der Praxis aussieht, werde ich dir jetzt erläutern.

  • Am besten ist Sand mit einer Körnung unter 1 mm geeignet.
  • Der Sand sollte geschliffen sein und keine spitzen Kanten aufweisen (meistens bei einer geringen Körnung nicht vorhanden).
  • Keine Spitzen Steine als Dekoration oder Bodengrund verwenden.
  • Die Farbe des Sandes ist grundsätzlich egal. Ich würde dir dennoch empfehlen hellen Sand zu verwenden. Ich verwende meistens Naturweiß. Auf hellem Sand sehen besonders dunklere Arten wie Granarius oder Cancriformis sehr gut aus. Für Helle Arten wie Albino playa kannst du auch gerne schwarzen oder grauen Sand verwenden da dort der Kontrast sehr schön zur Geltung kommt. Bitte beachten: bei hellem Sand sind Verunreinigungen oder Algen einfacher zu sehen. Meistens ist das jedoch kein Problem.
  • Der Sand sollte ca. 1 bis 5 cm im Becken aufgehäuft sein. Mindestens bitte 1 cm, um die Buddelbedürfnisse der Tiere zu erfüllen.
  • Wenn du viele Pflanzen im Becken hast, würde ich dir empfehlen ein Bodengranulat zu verwenden (z. B. JBL Manado). Dieses Granulat ermöglicht durch natürliche Nähstoffe ein besseres Pflanzenwachstum. Normaler Aqauriensand hat diese Eigenschaft nicht so ausgeprägt.

Zusammenfassend solltest du also auf eine geringe Körnung achten und keine spitzen Steine als Bodengrund verwenden. Den Sand kannst du entweder im Baumarkt oder im Zoofachgeschäft kaufen. Auch Sandkasten-, Poolfilter- oder Sanduhrensand kannst du für die Urzeitkrebszucht verwenden. Egal welchen du verwendest, bevor du ihn ins Aquarium gibst, solltest du ihn einmal mit Leitungswasser durchwaschen.

Du möchtest erfahren, welches Wasser du in deinem Aquarium verwenden solltest?